Schweissloses Spiel mit Eisenkugeln

Manche Sportarten sind wie geschaffen für die milden Tage. Boccia zum Beispiel, im Französischen auch als Pétanque bezeichnet. An Wettkämpfen müssen die Kugeln zwischen 650 und 800 Gramm wiegen und einen Durchmesser von 7 bis 8 cm haben. Von Frankreich aus hat sich diese gesellige Sportart ins übrige Europa und schliesslich bis nach Übersee ausgebreitet. Dass sich als Pointeur oder Tireur aber auch Nichtprofis versuchen können, ist an freien Nachmittagen auf Kies- und Sandplätzen im Freien zu beobachten. So auch auf der Münsterplattform in Bern, einem beliebten Treffpunkt der Pétanque-Gemeinde.

 

Bilder: Nathanael Blain und Manuel Lopez

Boccia ist mechanische Fein- wie auch Kopfarbeit.

Wer kommt näher ans "Cochonnet" (Schweinchen), die kleine Holzkugel?

Schwung holen. Beim Abwurf der Kugel müssen beide Füsse auf dem Boden sein.

"Schiessen" oder "setzen"? Taktik ist gefragt, wenn eine gegnerische Kugel besonders gut liegt.

Millimeter können über Punkte entscheiden.

Gespielt wird in der Regel eins gegen eins, in Duos oder Dreierteams.

Eine Frage der Präzision

Das Ziel: 13 Punkte

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