Am 21. Dezember 2012 hört – laut Esoterikern – der Maya-Kalender auf und die Welt wird untergehen. Veronika Henschel geht für diese Serie nun einmal vom Schlimmsten aus und überlegt sich, was man denn noch tun sollte, bevor die ganze Welt den Löffel abgibt. Der Begriff der "Löffelliste" selbst kommt vom Film "Das Beste kommt zum Schluss" (Original: "The Bucket List") mit Morgan Freeman und Jack Nicholson aus dem Jahr 2007. Darin geht es um zwei todkranke Männer, die eine Liste mit Dingen schreiben, die sie vor ihrem Dahinscheiden noch erledigen möchten.

 

Illustration: Katharina Good

 

January
15. 01. 2013

Ende mit dem Weltende

Der grosse Tag ist vorbei. Er war wie jeder andere, es kam einer vorher, es folgte ihm ein nächster. Die Welt ging nicht wie vielerorts angekündigt am 21. Dezember 2012 unter. Mittlerweile schreiben wir sogar schon das Jahr 2013, und alles ist beim Alten. Oder ist die Welt womöglich untergegangen, ohne dass wir es gemerkt haben? Und wie sollen wir nun weiterleben?

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2012
December
17. 12. 2012
Ein bisschen Liebe vor dem Weltuntergang darf's noch sein. Bild: Katharina Good

Bringt Liebe in die Welt

In wenigen Tagen geht die Welt unter, heisst es vielerorts. In der Serie "Das Ende ist nah" haben wir eine Löffelliste abgearbeitet und jeden Monat etwas getan, das man vor dem Ende der Welt erlebt haben sollte. Hier nun das zwölfte und letzte "To Do".

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November
28. 11. 2012
Colmar scheint schön zu sein – also nichts wie Aussteigen.

Lasst Milch und Honig fliessen

Im letzten Teil der Serie "Das Ende ist nah" wurde zum Umzug aufgerufen. Auch Teil elf beschäftigt sich mit einem Ortswechsel: Zwei Tink.ch-Reporter stiegen in einen Zug und machten Pause vom Alltag, ohne Rücksicht auf Zeit und Geld. Warum man sich ohne nachzudenken Hals über Kopf in ein Abenteuer stürzen sollte.

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October
31. 10. 2012
Einmal im Leben sollte ein Tapetenwechsel her. Bild: Katharina Good

Kisten packen, Möbel schleppen

Im gleichen Haus geboren werden, leben und sterben? Das geht nicht. So sollte man vor dem Weltuntergang doch mindestens ein Mal umgezogen sein, in einer anderen Wohnung gelebt, eine neue Wand mit Postern zugeklebt haben. Eine Aufforderung, seine Sachen zusammenzupacken und weiterzuziehen – Teil Zehn der Serie "Das Ende ist nah".

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September
25. 09. 2012
Suchen bis es leuchtet. Sternschnuppen sind nur ganz kurz zu sehen. Bild: Michael Delte/youthmedia.eu

Bis der Himmel leuchtet

Manchmal stirbt ein Stern, unzählige Kilometer weit weg von unserer Erde. Nach einiger Zeit wird dieses Ereignis sichtbar: Ein kurzes, schnelles Licht zieht über den Himmel. Eine Sternschnuppe. Tink.ch findet: Bevor die Welt untergeht, muss jeder einmal einen sterbenden Stern gesehen haben. Also wird im neunten Teil der Serie "Das Ende ist nah" in den Nachthimmel geguckt.

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August
29. 08. 2012
Schritt vor Schritt, immer weiter dem Gipfel entgegen.

Hoch, höher, am höchsten

Der Mensch hat von Natur aus das Bedürfnis, von oben herab zu schauen. Selbst Ausnahmen ohne dieses Bedürfnis sollten solch eine Erfahrung einmal in ihrem Leben, also vor dem Weltuntergang, gemacht haben. Deshalb wird im Monat August auf Hügel geklettert und Gipfel erklommen.

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July
31. 07. 2012
Tanzend mit der Welt verschmelzen, eine ganze Nacht lang. Die Füsse werden es bereuen, der Geist sicher nicht. Bild: Julian Stiefel

Schwing das Tanzbein

Welche zwölf Dinge würdest du tun, bevor die Welt untergeht? Sicherlich wäre bei vielen dabei: Musik hören, Musik machen oder sich zu Musik bewegen. Oder gleich alles zusammengefasst: Eine Nacht lang singend durchtanzen. Welcher Ort eignet sich besser für solch ein Vorhaben als ein Open Air?

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June
27. 06. 2012
Sanfter Aufstieg: Gemütlich schweben wir über die Innerschweiz.

Über den Wolken

Da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, über den Wolken. Zumindest singt das Reinhard Mey in dem berühmten gleichnamigen Lied. Diese grenzenlose Freiheit wollte Tink.ch-Reporterin Veronika Henschel spüren, ehe die Welt untergeht. So wagte sie sich für den sechsten Teil der Serie "Das Ende ist nah" in ein klappriges Kleinflugzeug.

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May
30. 05. 2012
Auf zum Mond. Warum nicht etwas tun, das man noch nie getan hat? Bild: Katharina Good

Teerfüsse und Traubenglacé

Noch etwa 200 Tage haben wir zu leben. Das sagt jedenfalls der Maya-Countdown. Bei so einer absehbaren Menge sollte jeder Tag gut genutzt sein. Also hat sich die Tink-Redaktion aufgemacht und für den fünften Teil der Serie "Das Ende ist nah" einen Monat lang jeden Tag etwas Neues, Ungewohntes oder Beängstigendes ausprobiert.

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April
24. 04. 2012
Bei Platz-, Geld- oder Zeitmangel kann man auch klein anfangen: Zum Beispiel wie dieser grüne Gärtner mit Basilikum und Chilipflänzchen im Blumenkasten vor dem Fenster. Bild: Katja Rutz

Bäume für das grosse Ganze

Nach sportlicher Betätigung, Masslosigkeit und Faulheit folgt nun eine selbstlose Tat zu Gunsten der kommenden Generationen: Vor dem Weltuntergang sollte jeder Mensch ein Bäumchen pflanzen.

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