Mein Porträt
Herzlichen Glückwunsch! Sie gehören mit grösster Wahrscheinlichkeit zu den wenigen bemerkenswerten Menschen die bis hierher gekommen sind!
Gleich gehts weiter. Werbepause.
Der Tag ist gekommen, die Stunde der Wahrheit hat geschlagen.
Ich soll mich in meinem Porträt tatsächlich selbst beschreiben. Nun gut, es ist jetz ziemlich genau siebzehn Jahre her, dass ich zum ersten Mal vom Licht der Sonne geblendet wurde. Seitherher hat sich viel verändert, ich bin durch all die Jahre etwa eineinhalb Meter gewachsen, die Haare wurden immer dichter und verwuschelter und meine Mutter, die mich damals zur Welt brachte, ist auch etwas älter geworden.
Die Werbung nimmt auch nach der fünften Autoreklame kein Ende.
Wenn ich nicht gerade für Tink.ch auf Achse bin oder in der Schule am Kugelschreiber nage, verbringe ich viel Zeit mit meiner Liebsten (ti amo!), etwas seltener stehe ich auf dem Fussballfeld. Da mir die freie Zeit oft zu wertvoll für den gesunden Erholungsschlaf ist, kann es an besonder dunklen Tagen durchaus einmal vorkommen, dass ich mitten im Schulunterricht heimlich davonträume. Obwohl ich ausnahmslos jeden Morgen einen harten Kampf gegen meinen grossen Drang weiterzuschlafen ausfechte, bin ich ein bekennender Gegner des Frühschlafens.
Die Fernsehgebühren werden erhöht.
Vorhang auf, Trommelwirbel und Fanfaren für einige Schmankerl aus meinem bis anhin kurzen Leben: Neben vielen privaten Dingen, die mir das Leben verschönern, aber die meisten Leserinnen und Leser nichts angehen, mag ich kühles Bier, die Young Boys, immer und überall Schokolade, nasse Regentröpfe, wenn mir etwas besser als gewünscht gelingt, dass mein Hattrick-Torwart bald auf grossartig steigt, die kühle Dusche nach dem Training, Sackgeld-Erhöhungen und den Abschalt-Knopf beim Mobiltelefon, der mir in einer feuchtfröhlichen und nicht gerade kurzen Nacht ins Klo gesprungen ist.
Spitzenfussball und gute Filme nur noch im Pay-TV.
Magenkrämfe erhalte ich von überschatzten und sich selbst überschätzenden Menschen, warmem Bier, langweiligen Komikern die wie saurer Halbrahm durch die Fernsehkabel gürkeln.
5 Stunden Fernsehen, die dunkel umrahmten Augen haben die Form eines Quadrates angenommen, die frustrierte Freundin versucht vergebens Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Dies waren etwa 2017 mühsam erkrampfte Zeichen und fünf Gründe, warum Sie sich auch Morgen für Tink.ch und nicht für den Fernseher entscheiden sollten.
Meine Links
Hattrick - Wo der 1. FC Aare Seeland die Spitze stürmt
Leo - Mein Sprachgewissen in dunklen Tagen
Youtube - Nichts was man hier nicht findet
Ostkurve - Emotionen in gelb-schwarz
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